Diagnoseempfehlung Karotisstenose

Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) hat sich im Rahmen der Initiative "Klug entscheiden" eindeutig bezüglich der Diagnose einer Stenose der A.carotis (Einengung der Halsschlagader) positioniert:

Die Ultraschalluntersuchung ist die wichtigste Methode zur Erfassung und Graduierung einer Karotisstenose.

In unserer Praxis verwenden wir ein modernes Farbduplex-Sonographiegerät und haben alle eine langjährige Erfahrung in der Ultraschalldiagnostik der hirnversorgenden Gefäße (siehe auch Ultraschalldiagnostik).

Originaltext aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 27.Mai 2016:

Die Bestimmung des Stenosegrades bei Veränderungen der Arteria carotis soll mit der farbkodierten Duplex-Sonographie (FKDS) erfolgen.
Die farbkodierte Duplex-Sonographie ist die wichtigste apparative Untersuchungsmethode zur Erfassung und Graduierung einer Carotisstenose und wird in der Stufendiagnostik den Leitlinien entsprechend als primäres bildgebendes Verfahren unter Anwendung der aktuellen DEGUM-Kriterien (DEGUM = Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) angewandt. Kontrastmittelverstärkte MR-Angiographie (MRA) und CT-Angiographie (CTA) bleiben in der Exaktheit der Stenosegradbestimmung hinter der FKDS zurück und kommen lediglich ergänzend zum Einsatz, wenn eine Intervention geplant ist. Eine diagnostische selektive Angiographie (DSA = Angiographie mittels Katheter) ist heute nur noch ausnahmsweise indiziert

 

Achtung:
Die Kosten für die Ultraschalluntersuchung werden im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Wir bieten die Untersuchung selbstverständlich als Selbstzahlerleistung an.